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THEMA: Arthrose und basische Ernährung

Arthrose und basische Ernährung 22 Apr 2014 08:59 #994

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Hallo allerseits,
ich hoffe, dass ich jetzt nicht hier einen Thread zu einem Thema eröffne, das schon total abgedroschen und längst beantwortet ist. Allerdings habe ich das Forum nach den Suchbegriffen Arthrose etc. durchsucht und bisher nichts gefunden.
Ich habe seit vielen Jahren Arthrose in den Kniegelenken, in beiden Daumensattelgelenken und seit mehr als einem Jahr auch in den Hüftgelenken. Ich leide inzwischen sehr darunter, denn besonders die Hüftgelenksarthrose schränkt mich extrem ein und ich war immer sehr beweglich und sportlich aktiv. Der Status Quo macht mich von daher ziemlich fertig. Seit Anfang des Jahres habe ich meine Ernährung total umgestellt, weil ich in mehreren Publikationen gelesen habe, dass eine vorwiegend basische Ernährung die Regeneration der Gelenksknorpel fördert und dass alle Knorpel-Aufbau-Präparate nichts bringen, wenn man den Stoffwechsel nicht auch mit der Ernährung unterstützt.
Ich habe auch das Gefühl, dass meine Schmerzen etwas besser geworden sind, aber bei weitem nicht so rasant, wie einen diese Ratgeber-Bücher glauben machen. Ich bin jetzt etwas verunsichert auch durch die vielen widersprüchlichen Angaben, welche Lebensmittel sauer und welche basisch verstoffwechselt werden. Ich lese gerade von Harvey Diamond „Fit for life“ und dort steht zum Beispiel, dass man Tomaten auf gar keinen Fall in gekochtem Zustand zu sich nehmen darf, weil sie extrem sauer verstoffwechselt werden. Das höre ich jetzt zum ersten Mal! Ich habe in den vergangenen Monaten immer auch gekochte Tomaten in Saucen und Suppen oder Eintöpfen gegessen. Bei Sabine Wacker liest man, dass Rosenkohl sauer und Mandeln basisch sind, in der hier im Säure-Basen-Forum gelieferten Lebensmitteltabelle ist es genau umgekehrt. Ich könnte mit der Aufzählung stundenlang fortfahren. Wie kommen solche Divergenzen? Und woran soll man sich denn jetzt halten?
Mit bestem Dank im Voraus für die Antwort
Ludmilla
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Arthrose und basische Ernährung 24 Apr 2014 07:54 #998

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Hallo,

die Lebensmitteltabelle als auch der Säure-Basen-Rechner auf dieser Internetseite beruht auf dem PRAL-Rechenmodell (Potential Renal Acid Load) und entspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Danach werden Lebensmittel nach ihrer potenziellen Säurebelastung der Niere eingeteilt, d.h. wie hoch die Säureausscheidung über die Niere beim Verzehr bestimmter Lebensmittel ist. Alle dargestellten Werte wurden sowohl berechnet als auch analytisch anhand der Säureausscheidung im Urin bestätigt. Werte mit einem negativen Vorzeichen sind der Definition gemäß basenüberschüssig, da sie eine negative Säurebelastung hervorrufen. Andere Lebensmitteltabellen basieren auf rein rechnerischen Modellen und wurden nicht analytisch nachgewiesen. Als ausführliche Lebensmitteltabelle, welche ebenso auf der PRAL-Methode basiert ist "Säure-Basen-Balance" aus dem GU-Verlag (ISBN 978-3-8338-1148-7) zu empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen
IPEV
© IPEV - Institut für Prävention und Ernährung
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Folgende Benutzer bedankten sich: Ludmilla

Arthrose und basische Ernährung 26 Apr 2014 07:22 #999

  • Ludmilla
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Danke für diese Antwort! Trotzdem frage ich mich, und vielleicht könnten Sie mir das auch beantworten, ob manche Lebensmittel ihre Eigenschaften verändern, wenn sie gekocht werden. Also noch mal mein Tomatenbeispiel: roh - basisch, gekocht - sauer? Kann das sein?
MfG Ludmilla
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Arthrose und basische Ernährung 29 Apr 2014 10:28 #1000

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Hallo Ludmilla,
die basische oder säurebildende Wirkungsweise der Lebensmittel verändert sich nicht durch die Art der Zubereitung (roh/gekocht). Allerdings kann ein Teil der Basen beim Kochen ins Wasser gelangen. Wird das Kochwasser dann bei der weiteren Zubereitung nicht verwendet, kann sich der basische Anteil am Lebensmittel reduzieren. Grundsätzlich wird das Lebensmittel aber dennoch weiter basisch vom Körper verstoffwechselt!


Viele Grüße
IPEV
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Arthrose und basische Ernährung 13 Mai 2014 05:14 #1004

  • Al
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Hallo,
Ich habe in 7 Gelenken Arthrose und in Hand- und Kniegelenken Entzündungen.
Ich habe zuerst versucht kein Eiweiß zu essen. Das war nicht leicht, aber ich spürte die Verbesserung und nach ca. 3 Jahren war ich schmerzfrei. Die Entzündungen sind aber noch da.
Jetzt habe ich die Selbstvermesser getroffen und tracke seit 3 Wochen meinen Urin-pH-Wert mit einem Aquarium-Meßstift.
Der Anfangswert war katastrophal, obwohl ich mich gesund zu ernähren glaubte.
Seit 10 Tagen läuft die Entsäuerung.
Die Wirkung ist der Hammer. Nicht nur die pH-Wert-Kurve steigt, ich habe schon 4kg abgenommen und mein Knie mit der Bakerzyste ist 3cm dünner geworden.
Jetzt suche ich Vergleichswerte. Mich interessiert, ob es bei anderen auch so einfach funktioniert.
Weitere Infos und meine Ernährungs- und Bewegungsexperimente sind unter ArthroseSportGruppe.de zu finden.
Mit sportlichem Gruß
Al
Auf die Dauer hilft nur Power.
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Arthrose und basische Ernährung 08 Sep 2015 05:42 #1042

  • Kar34
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Bei der Arthrose handelt es sich um eine Form von Rheuma und bei allen rheumatischen Erkrankungen spielt die Ernährung eine große Rolle.

Ich würde dir empfehlen einmal mind. 3 Wochen auf alle tierischen Eiweiße (Milch, Käse, Joghurt, Quark, Fleisch, Wurst, Fisch und Eier) zu verzichten.

Bei akuten Schmerzen sollte sich schon nach wenigen Tagen eine Besserung der Schmerzlage einstellen. (Bei meiner Mutter waren es 3 Tage)
Von jeglichen Nahrungsergänzungmitteln ist abzuraten, da sie die Gesamtbilanz der Vitamine, Enzyme und Mineralien im Organismus durcheinanderbringen, und dadurch mehr schaden als nützen!
Hier kannst du mehr finden über Ernährung bei Arthrose. http://help-zentrum.com/arthrose-ernaehrung.html
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